12 Tage Reise "Armenien erleben"

Reiseverlauf

Tag 1: 
Flug ab Deutschland

Tag 2: 
Ankunft/Stadtrundfahrt

 Frühmorgens landen wir am Flughafen von Zvartnots. Die örtliche Reiseleitung nimmt uns in Empfang, nach dem Transfer zum Hotel und dem Check-in im Hotel richten wir uns dort für die Dauer unserer Reise ein. Danach wartet ein ausgewogenes Frühstück im Hotel auf uns.

Unsere Tor beginnt mit einer Stadtrundfahrt rund um Jerewan. Während der Tour werden Sie den Republik Platz, mit traditionell armenischer Architektur, das Regierunghaus, das Ministerium des Auswärtigen Amtes, das zentrale Postoffice, die Nationale Gemäldegalerie sehen. Wir besuchen am Republik Platz das Historische Museum, wo wichtige alchäologische Sammlungen aus der steinernen Zeit bis zum Mittelalter ausgestellt sind. Vor dem Museum wird der Platz durch einen großen Springbrunnen belebt, den sogenannten singenden Fontänen. 

Daraufhin besuchen wir Tsitsernakaberd Mahnmal Park und Museum, gewidmet den Opfern des Genozids 1915. 

Ein Willkommenabendessen nehmen wir in einem Restaurant ein und fahren danach zurück ins Hotel Jerewan.

Tag 3: 
Etschmiatsin/Zvartnots/Brandy Fabrik

Nach dem Frühstück im Hotel fahren wir in die Stadt Etschmiadsin, die nur 20 km von Jerewan entfernt ist. Auf dem Weg besuchen wir die Kirche St. Hripsime, die als ein wahres Juwel von Armenien gilt. Die Kathedrale Etchmiadsin ist bekannt als das Zentrum der armenischen – Gregorianischen Kirche und ist auch eine der ersten christlichen Kirchen der Welt. Nach der Legende ist Jesus Christus aus dem Himmel herabgestiegen, um auf den Gründungsort der Kirche zu deuten. Die Kirche wurde zwischen den Jahren 301 bis 303 n. Chr. unter dem armenischen König Tiridates III und dem ersten armenischen Katholikos St. Gregor des Erleuchter gebaut. 


Auf der Rückfahrt nach Jerewan machen wir unterwegs einen Halt bei den Ruinen des Tempels Zvartnots – die Perle der Architektur des 7. Jhs. Der Tempel Zvartnots ist in UNESCO-Weltkulturerbeliste eingetragen. In der Brandy Fabrik verkosten wir armenischen Kognak. 

Das Abendessen bekommen wir in einem Restaurant und übernachten im Hotel in Jerewan.

Tag 4: 
Aschtarak/Saghmossavank/Amberd Festung/Jerewan

Wir besichtigen die Kirche Karmravor in Ashtarak – eine der ältesten Städte Armeniens. Es ist eine der kleinsten panarmenische Kirche, aber trotz seiner Größe können wir hier das authentische Christentum fühlen.

Weiter geht es zum mittelalterlichen Kloster Saghmossavank, das an der atemberaubenden tiefen Schlucht von Aschtarak liegt. Saghmossavankh wird als "Kloster der Psalmen" übersetzt. Wir fahren in die Festung Amberd, 9. Jahrhundert, die in der Höhe von 2300m liegt. Die Festung steht auf einem felsigen Kap, die von den Flüssen Amberd und Arkhaschen geformt ist. Es gibt auch Überreste eines dreistockigen Palastes, eine Kirche erbaut in 1026, ein Palastbadehaus mit zwei Kuppeln, ein zentrales Heizungsystem, Wassertanks, ein Wasser-Versorgung-System, ein Geheimgang zu einer Kluft in der Nähe, und andere Gebäude. 

Wir fahren zurück nach Jerewan um dort unser Abendessen zu genießen.

Tag 5: 
Jerewan/Khor Virap/Areni/Noravank/Jerewan

Wir starten mit der Fahrt zum Kloster Chor-Virap 4 - 17. Jhs. Das Kloster hat eine sehr reiche Geschichte, sowohl religiöse, als auch weltliche. Es befindet sich im Ararat-Tal dem biblischen Berg Ararat gegenüber, mit dem die Arche Noah eng verbunden ist. Die Bedeutung des Klosters ist auf Gregor den Erleuchter zurückzuführen, der das Christentum in Armenien einführte und als der erste armenische Katholikos gilt. 


Weiter geht es zum Kloster Noravank – ein großes religiöses und kulturelles Zentrum des 12. Jhs. Auf dem Weg besuchen wir Areni. Dort können wir in der Weinfabrik typischen Wein aus speziellen Arten von Weinreben verkosten. Noravankh ( "Neues Kloster") ist 122 km von Jerewan entfernt und befindet sich in einem unzugänglichen Ort in der gesamten beeindruckenden Natur. 

Wir fahren zurück nach Jerewan um dort unser Abendessen zu genießen.

Tag 6: 
Jerewan/Garni/Geghard

 Wir beginnen die Tour mit dem Besuch von Matenadaran, die historische Dokumente aus dem ganzen Europa und Asien von vielen Jahrhunderten enthält. Die erste Kopie der Bibel und die Evangelien faszinieren mit ihren schönen Miniaturen. 

Wir fahren weiter zum heidnische Tempel Garni. Er ist ein malerisches Denkmal aus der hellenistischen Zeit und ein beeindruckendes Stück der alten armenischen Architektur. Es wurde im ersten Jahrhundert n. Chr. vom armenischen König Tiridates gebaut und ist einem heidnischen Gott, wahrscheinlich Mithra, der Gott der Sonne, gewidmet. Nach der Erklärung des Christentums als Staatsreligion in Armenien im Jahre 301, soll der Tempel als Sommerresidenz der Könige sein. 

Nordöstlich von Garni, oberhalb der Schlucht des Flusses Azat, liegt ein prächtiges Denkmal der mittelalterlichen armenischen Architektur - das Kloster Geghard, eingetragen in die UNESCO- Weltkulturerbeliste. Geghard ist ein unglaublich altes Kloster, teilweise auf einem Felsen verborgen.

Wir fahren zurück nach Jerewan um dort unser Abendessen zu genießen.

Tag 7: 
Jerewan/Sevan/Dilijan/Dzoraget

Nördlich aus Jerewan in ca. 70 Meilen liegt der Sevansee. Dieser riesige See, der bis zu 5% der Fläche Armeniens beträgt ist etwa 2.000 Meter über dem Meeresspiegel und ist der zweite höchste Süßwassersee der Welt. Wir besuchen das Kloster auf der Halbinsel und fahren in die Stadt Dilijan, einer der berühmten Kororte Armeniens. Die Leute sagen: "Hätte Paradies Berge, Wälder, und Mineralquellen, wäre es wie Dilijan sein". Die natürliche Schönheit von Dilijan ist so, dass es auch "Die kleine armenische Schweiz" benannt wird. Im Oberlauf des Flusses Agstev liegt Goschavank (12-13 Jh), das Kloster-Ensemble in Dilijan. Es befindet sich in dichten Eichenwälder, in den Schluchten von kleinen, aber turbulenten Bergflüsse und es ist einzigartig mit einem der interessantesten und bekanntesten armenischen Kreuzstein. 

Nach unserer Besichtigung fahren wir weiter in den Bezirk Lori. Nach dem Abendessen fahren wir zurück ins Hotel.

Tag 8: 
Dzoraget/Haghpat und Sanahin Klöster/armenisch-georgische Grenze Sadachlo - Tbilisi

Die Weiterfahrt führt uns zu den architektonischen Komplexen von Sanahin (966 n. Chr.) und Haghpat (976 n. Chr.), die zu den herausragenden Werken der mittelalterlichen armenischen Architektur gilten und in die UNESCO-Weltkulturerbe eingetragen sind. Die architektonischen Details und Verzierungen der Denkmäler, die zu gleicher Zeitperoide gehören, haben viel Gemeinsamkeit, es gibt uns Grund, zu vermuten, dass sie von Handwerkern von der gleichen Schule gebaut wurden. 

Das Mittagessen nehmen wir in Armenien und fahren danach an die armenisch -georgische Grenze Sadachlo. Von dort werden wir abgeholt. Nach dem Guide- und Transportwechsel  fahren wir weiter nach Tbilissi. 

Das Abendessen nehmen wir in einem traditionellen georgischen Restaurant ein und fahren danach zurück ins Hotel.

Tag 9: 
Tbilissi

Nach dem Frühstück machen wir eine Stadtbesichtigung: Alt-und Neustadt. Die Stadt hat viele alte Sehenswürdigkeiten zu bieten. Alle interessanten Baudenkmäler in der Altstadt liegen nahe zusammen, so daß diese leicht durch einen kurzen Spaziergang erreichbar sind. Zunächst besichtigen wir die Altstadt mit der Metechi Kirche (13.Jh.) und dem Reiterstandbild des Stadtgründers Wachtang Gorgassali. Von hier hat man einen Blick auf den Fluß Mtkwari, die Altstadt und die Umgebung Tbilissi. 


Vorbei an den Schwefelbädern zur Nariqala Festung (4. Jh.), zur Synagoge und zur Hauptkirche, der Sioni Kathedrale, in der das Weinrebenkreuz der heiligen Nino – sie christianisierte Georgien – aufbewahrt wird.

Es geht weiter zur Antschischati Kirche (6.Jh.), der ältesten Kirche der Stadt. Dort besuchen wir das Kunstmuseum mit einer einzigartigen Sammlung wunderschöner Ikonen und Voraltarkreuze.

Das Abendessen nehmen wir in einem georgischen Restaurant ein und fahren danach zurück ins Hotel nach Tbilissi.

Tag 10: 
Tbilissi - Mzcheta - Gori - Gudauri

Wir fahren nach Mzcheta und besichtigen die alte Haupstadt und das religiöse Zentrum Georgiens (UNESCO Welterbe) mit der Dschwari Kirche (6.Jh.) und der Swetizchoveli Kathedrale (11.Jh.), in der sich Leibrock Christi befinden soll. 

Unsere Fahrt führt uns in die Höhlenstadt Uphlisziche (1.Jt. v.Ch.), durch die ein Zweig der legendären Seidenstrasse führte. Die Stadtstruktur mit mehreren Straßen, einem Theater und verschiedenen Palästen ist gut nachzuvollziehen. In Gori, der Geburtstadt Stalins, besichtigen wir sein Geburtshaus von außen. 

Entlang der Georgischen Heerstraße fahren wir weiter nach Gudauri. Unterwegs besuchen wir die Wehrkirche – Ananuri (17.Jh). Die Fahrt führt durch ein landschaftlich sehr reizvolles Gebiet in höhere Lagen des Großen Kaukasus.

Das Abendessen und Übernachtung findet in Gudauri im Hotel statt.

Tag 11: 
Gudauri - Kazbegi - Tbilissi

Wir starten mit der Fahrt nach Gudauri in das Dorf Kasbegi entlang des Tergi-Fluß und mit Blick auf hochalpine Landschaften. Von Kasbegi führt eine Wanderung zu der auf 2.170 m hoch gelegenen Gergeti Dreifaltigkeistkirche (3 ½ Stunden, teilweise unbefestigter Weg). Wenn das Wetter mitspielt, kann man einen Blick auf einen der höchsten Gletscher im Kaukasus – den Kasbeg (5047m) erhaschen. 

Anschließend fahren wir durch die imposante Darjali-Schlucht bis an die russische Grenze. 

Wir fahren zurück ins Hotel nach Tbilissi. Dort erwartet man und mit dem Abendessen in einem Restaurant.

Tag 12: 
Rückflug Tblissi - Deutschland

Nach dem Transfer vom Hotel zum Flughafen fliegen wir nach Deutschland zurück.